
Während des Fuorisalone der Milano Design Week 2026 präsentierte das Projekt „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“ eine Veranstaltung, die Performancekunst, Milchkultur und zeitgenössische Reflexion miteinander verband.
Am Freitag, den 24. April, trat die Compagnie No Gravity Theatre in der Aula Magna der Universität Mailand mit der Performance „Vertical Horizons – Bodies Shaping Matter“ auf und zog 400 Besucherinnen und Besucher in ein immersives Erlebnis hinein, das Milch als Material, Symbol und Ausgangspunkt neuer Visionen in den Mittelpunkt stellte.
Die Initiative wurde im Rahmen des Programms Interni Materiae organisiert und war eine der originellsten Etappen des Weges von „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“. In dieser Aufführung wurde Milch nicht nur als Lebensmittel verstanden, sondern auch als kulturelles, soziales und symbolisches Element, das mit Ausdrucksformen jenseits des rein Gastronomischen in Dialog treten kann.
Milch als Geste, Material und Transformation
Im Zentrum des Abends stand die Idee von Milch als ursprünglichem Material, das mit Nahrung verbunden ist, zugleich aber auch als Metapher für Transformation, Gleichgewicht und Beziehung gelesen werden kann. Die Performance entfaltete dieses Thema durch eine visuelle Erzählung aus Tableaux vivants, Anspielungen und suggestiven Bildern, in der die choreografische Sprache der Compagnie schwebende Körper und Harmonie in Bewegung auf die Bühne brachte.
Im Werk des No Gravity Theatre, das seit jeher für seine Fähigkeit bekannt ist, die Schwerkraft herauszufordern und die Grenzen des Körpers im Raum neu zu definieren, wurde Milch so zu einem offenen Symbol: für Ursprung, Reinheit und Wandel, aber auch für ein lebendiges Element, das Wissenschaft, Kultur und Design miteinander verbindet. Das Ergebnis war ein Erlebnis, das über die rein physische Dimension der Performance hinausging und auch die emotionale und symbolische Ebene berührte.
Think Milk, Taste Europe, Be Smart jenseits traditioneller Ausdrucksformen
Die Teilnahme am Fuorisalone 2026 bestätigte erneut den Anspruch von „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“, mit einem innovativen Ansatz zu denken und zu handeln, der sich vor allem mit neuen Instrumenten und neuen Codes an jüngere Generationen richtet.
Dazu zählten nicht nur Verkostungen, Showcooking oder Informationsmomente rund um die Wertschöpfungskette, sondern auch Veranstaltungen, die Milch und Milchprodukte in einen größeren Zusammenhang stellen – einen Zusammenhang, der Lebensstil, visuelle Kultur und die zeitgenössische Bildsprache berührt.





