1 Februar , 2024

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Die unglaubliche Vielfalt der Kochkunst bietet immer wieder neue Wege, um innovative Gerichte  und neue Geschmackserlebnisse zu erfinden. Einer dieser Wege führt unweigerlich durch die Kunst der Marinade, die insbesondere für zarte, schmackhafte und saftige Fleischgerichte sorgt. Vor allem Joghurtmarinade eignet sich vorzüglich zu diesem Zweck.

Durch Marinieren mit Joghurt wird Fleisch besonders zart und perfekt zum Braten vorbereitet, und nach der „Feuerprobe“ ist es noch herrlich saftig. Diese Marinade eignet sich sowohl für weißes Fleisch wie Huhn, Truthahn und Kaninchen als auch für rotes Fleisch wie Lamm, Rind und Schwein.

Wer mit Joghurt mariniert, dem öffnen sich unzählige Möglichkeiten: Er kann mit Gewürzen, Kräutern und verschiedenen Sorten Joghurt einzigartige und originelle Gerichte zaubern. Egal, ob für ein schickes Dinner oder für ein schlichtes Mittagessen, Marinaden sind immer perfekt, um unseren Gerichten das gewisse Etwas zu verleihen. Haben Sie daher keine Angst vorm Experimentieren, denn eine Küche ist wie ein Chemielabor, in dem man neue Ideen realisieren kann und vielleicht sogar zum neuen Starkoch erkoren wird!

Warum Joghurt zum Marinieren?

Joghurt als Basis für Marinaden gibt den Speisen eine besondere Note und macht Fleisch super zart. Die in Joghurt befindlichen Milchsäuren machen es außerdem saftig, während die Laktoseenzyme dabei behilflich sind, die Proteinfasern zu spalten, wodurch das Fleisch zart bleibt.

Doch das ist nicht alles: Joghurt verstärkt das Aroma der Gewürze und verleiht so den Gerichten ein besonders intensives und facettenreiches Geschmacksbouquet.

Eine wirklich gute Marinade muss sorgfältig zubereitet werden. Allem voran muss ein erstklassiger Joghurt, möglichst aus Vollmilch gewählt werden, damit man eine unwiderstehliche cremige Marinade erhält. Soll der Geschmack einen exotischen Hauch bekommen, können wir unserem Joghurt verschiedene Kräuter oder Gewürze hinzufügen. Curry, Paprika, Ingwer, Koriander, Tabasco, Pfefferminze, Zitrone und Kümmel sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dauer einer Marinade, die eine Stunde oder gar eine ganze Nacht dauern kann. Längere Marinierzeiten machen es möglich, dass die jeweiligen Aromen tief ins Fleisch eindringen und so ganz besondere Geschmackserlebnisse gewährleisten.

Welches Fleisch eignet sich für Marinaden?

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Huhn ist wohl der beste Kandidat für Joghurtmarinaden. Sein Fleisch nimmt die Aromen perfekt auf und wird besonders zart und schmackhaft. In Joghurt mit Curry, Paprika, Ingwer und Knoblauch marinierte Geflügelstücke, die man dann im Backofen oder auf dem Grill brät, werden so zu einem köstlichen Tikka Masala, ein typisches indisches Gericht, das auch in England zubereitet wird.

Die Marinade mit Joghurt ist außerdem perfekt, um Lammfleisch zart zu machen und den intensiven Geschmack etwas zu lindern. Aus in Joghurt marinierten Lammfleischscheiben, die mit Minze, Koriander, Kümmel und Zitrone verfeinert und dann am Spieß gebraten werden, stellt man den typischen Döner her.

Aber auch in Joghurt mariniertes Rind wird zum Gaumenschmaus, vor allem dann, wenn man die zarteren Stücke wählt. Besonders schmackhaft sind in Joghurt marinierte Rindersteaks mit schwarzem Pfeffer, Rosmarin und Knoblauch. Gegrillt sind diese Fleischstücke besonders schmackhaft.

Auch Schwein eignet sich hervorragend zu diesem Zweck. Dank der feinen Joghurtmarinade erhält man köstliche Rippchen. In diesem Fall gibt man eine Knoblauchzehe, Rosmarin, Salbei, Thymian, Dill, Salz und Pfeffer in den Joghurt. Das Fleisch sollte mindestens 8 Stunden im Kühlschrank in der Marinade liegen.

Joghurtmarinade passt aber auch zu schmackhaften und gehaltvollen Fischen wie Lachs, Kabeljau und Makrele. Die säuerliche Note des Joghurts gibt dem Fisch ein besonderes Aroma, ohne dabei dessen Eigengeschmack zu überdecken.

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