
Joghurtkuchen ist eines dieser Rezepte, das nie aus der Mode kommt. Vielleicht liegt es daran, dass man ihn mit wenig Zutaten zubereitet und er schon, kurz nachdem er im Ofen ist, das ganze Haus mit seinem verlockenden Duft erfüllt.
Sicher ist er deshalb so beliebt, weil er sich herrlich leicht zum morgendlichen Kaffee gesellt, während er am Nachmittag zum Tee passt oder weil er ein ideales Mitbringsel ist, wenn wir bei Freunden zum Essen eingeladen sind. Kurzum ist Joghurtkuchen immer eine tolle Wahl, denn er schmeckt auch ohne irgendwelche Verzierungen oder sonstige Verfeinerungen.
Warum ist Joghurtkuchen so beliebt?
Am Firmament der hausgemachten Torten und Kuchen, ist der Joghurtkuchen ein Alleskönner. Sein Erfolg hat verschiedene Gründe.
Er lässt sich mit wenig Küchengerät völlig unkompliziert zubereiten. Die erforderlichen Zutaten hat fast jeder griffbereit im Kühlschrank oder in der Speisekammer.
Außerdem bleibt dieser Kuchen mehrere Tage weich und saftig und eignet sich perfekt zum Frühstück oder als süße Pause am Nachmittag.
Darüber hinaus kann man ihn auf verschiedene Arten zubereiten: etwa nur mit Puderzucker bestäubt, mit frischem Obst, kleinen Schokostückchen oder mit einer leichten Cremefüllung.
Schlicht und klassisch gebacken, präsentiert er sich indessen als heller und luftiger Kuchen, bestäubt mit etwas Puderzucker: fein und perfekt für jede Gelegenheit.
Joghurt im Teig: weich und saftig
Im Teig erfüllt Joghurt mehrere Aufgaben. Er macht den Kuchen weich und saftig und sorgt dafür, dass er länger hält und nicht austrocknet. Außerdem gibt er ihm eine leicht säuerliche Note, wodurch er nicht zu süß ist.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten müssen, ist Joghurt eine gute Wahl, um im Gegensatz zu herkömmlichen Kuchen und Torten den Fettgehalt zu reduzieren.
Darüber hinaus passt Joghurt vorzüglich zu frischen Aromen wie Zitrone, Orange oder Vanille.
Für einen klassischen Joghurtkuchen sollte man zimmerwarmen Naturjoghurt aus Vollmilch verwenden. Geeignet ist ein neutraler weißer Joghurt oder ein leicht aromatisierter Joghurt (zum Beispiel mit Zitrone). Aber nicht vergessen, dass unsere Wahl den Geschmack unseres Kuchens beeinflusst.
Joghurtkuchen: das saftige und leichte Grundrezept
Weiter unten finden Sie die Zutaten für einen super fluffigen Joghurtkuchen für eine 22-24 cm messende runde Backform.
Zutaten
- 1 Becher weißer Naturjoghurt aus Vollmilch (125g)
- 3 Eier (zimmerwarm)
- 150 g Zucker
- 100 ml Pflanzenöl (Sonnenblumenöl oder Erdnussöl)
- 200 g Mehl 00
- 50 g Kartoffelstärke (oder in Ermangelung die gleiche Menge Mehl)
- 1 Päckchen Backpulver (16 g)
- abgeriebene Schale 1 Zitrone
- 1 Prise Salz
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
- Den Teig zubereiten: Die Eier in eine Schüssel geben, den Zucker und eine Prise Salz hinzugeben und mit einem Handrührgerät 4-5 Minuten schlagen, bis eine helle, schaumige Creme entsteht.
- Den Joghurt und das Öl dazugeben: Den Joghurt in die Eimasse geben und bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren. Das Öl in kleinen Mengen langsam dazugeben. Die abgeriebene Zitronenschale zum Teig geben.
- Die trockenen Zutaten hinzufügen: Mehl, Kartoffelstärke und Backpulver in einer zweiten Schüssel sieben und dann löffelweise zur Eiermasse geben und mit einem Spachtel oder dem Rührgerät bei niedrigster Geschwindigkeit vorsichtig unterheben. Nur solange rühren, bis der Teig glatt und klümpchenfrei ist, damit er nicht zusammenfällt.
- Backblech vorbereiten und Teig einfüllen: Ein rundes Backblech oder eine runde Springform mit einem Durchmesser von 22-24 cm einfetten und bemehlen. Den Teig hineingeben und glatt streichen.
- Backen: Im vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) bei 180 °C etwa 35-40 Minuten backen. Die Backzeiten können je nach Herd variieren, daher Stäbchentest machen.
- Abkühlen lassen: Den Kuchen aus dem Herd nehmen und 15 Minuten im Backblech abkühlen lassen. Dann auf einen Kuchenrost stürzen und komplett auskühlen lassen.
- Dekorieren und servieren: Vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Serviervorschlag
Dieser Joghurtkuchen ist bereits in seiner schlichten Form sehr lecker, aber man kann ihn beliebig verfeinern: zum Beispiel mit frischen Waldbeeren oder Früchten oder fürs Frühstück mit Marmelade oder Honig.
Wer es noch leckerer mag, der kann den Kuchen aufschneiden und mit einer beliebigen Creme füllen oder dem Teig vor dem Backen Apfel,- Birnen- oder Schokostückchen hinzufügen.
Ausgehend vom Grundrezept kann man also ganz nach Geschmack eine neue Variante zubereiten, ohne dass Saftigkeit und luftiger Charakter dieses klassischen Joghurtkuchens verloren gehen.
