
Außen knusprig, innen weich und unglaublich lecker: Frittelle di Carnevale gehören zum beliebtesten Gebäck der italienischen Faschingstradition.
Diese süßen, im Fett ausgebackenen Köstlichkeiten sind die absoluten Protagonisten der Faschingszeit mit einer weit zurückreichenden Tradition und zahlreichen regionalen Abwandlungen. Entdecken wir gemeinsam die Ursprünge dieses Gebäcks und sein klassisches Rezept zum Nachbacken zu Hause.
Die Geschichte der Frittelle di Carnevale
Die Wurzeln dieses Gebäcks reichen sehr weit zurück in die Vergangenheit und bereits in der Römerzeit bereitete man süßes Gebäck aus Mehl und Honig zum feierlichen Anlass der Saturnalien (Feste, die zu Ehren des Gotts Saturn gefeiert wurden). Diese heidnischen Feierlichkeiten hatten viele Gemeinsamkeiten mit unserem heutigen Karneval.
Der Erfolg dieses Faschingsgebäcks blieb über Jahrhunderte erhalten und sowohl im Mittelalter wie in der Renaissance setzte sich Fettgebackenes an die Spitze der süßen Zubereitungen und verbreitete sich in ganz Italien. Im 18. Jahrhundert erreichten in Venedig die „Fritole“ ihren absoluten Höhepunkt und wurden sogar zum Nationalgebäck der Serenissima erklärt. Diese Köstlichkeiten wurden von erfahrenen und eigens für diesen Zweck spezialisierten Bäckern, den „Fritoleri“ zubereitet, die ihre Backkunst von Generation in Generation weiterreichten.
Heute hat jede italienische Region ihre eigene Variante für Frittelle di Carnevale. Es gibt sie mit einer Füllung aus Patisseriecreme oder Ricotta, mit Rosinen oder Pinienkernen oder einfach nur mit Puderzucker bestäubt oder in Kristallzucker gewälzt. Die Grundzutaten sind dabei meistens immer die selben: Kuhmilch, Mehl und Eier.
